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Bratschi Profilseite von Bratschi, 12.05.2019, 15:28:12
Gehörtraining

 

Hallo liebes Forum,

 

ich spiele Bratsche und auch ein wenig Geige als Amateur, bin in einem kleinen Orchester und mache auch etwas Kammermusik zusammen mit Freunden.

 

Meine Intonation ist schon einigermaßen OK, aber natürlich - wie immer - ausbaufähig. Je besser die Tonvorstellung, desto sauberer spielt man am Ende auch. Also, ich möchte meine Tonvorstellung verbessern.

 

Jetzt bin ich mir allerdings unschlüssig, wie man das als Streicher am besten angeht. Ich habe zu Hause ein E-Piano. Spielen, Zielton vorstellen und singen, und schauen, ob ich richtig liege, wäre eine Methode. Allerdings gewöhne ich mir damit temperierte Stimmung an, und das macht nur Sinn, wenn ich auch Klavier-Kammermusik spiele. Das tue ich aber kaum.

 

Zweiter Ansatz: mit dem Stimmgerät. Das ist nämlich, wenn man es auf "chromatisch" stellt, interessanterweise nicht temperiert. Wenn ich danach meine Bratsche stimme, muss ich maximal 1-2 cent nachkorrigieren. Wie es das macht, ist mir ein Rätsel.

 

Dann gibt es ja auch die verschiedensten Stimmungsmodelle, bei denen der Ton, je nachdem was man mit wem zusammen in welchem tonalen Zusammenhang spielt, bei gewissen Intervallen differiert. Zum Teil wird das in Solfege-Software für den PC abgedeckt. Aber es gibt ja nicht ein Modell für alles.

 

Wie bekomme ich da eine klare Tonvorstellung in meinen Kopf, wenn doch eigentlich nur Oktaven und Quinten "fix" sind? Welche Methoden kann man da anwenden?

 

Was mache ich, wenn es im Zusammenspiel mit anderen "reibt"? Wer muss sich dann anpassen - meine Musizierpartner oder ich? Wer ist in diesem Fall "richtig"? Was mache ich, wenn es sich reiben soll, weil es so komponiert ist - wie finde ich raus, ob es sich richtig reibt oder ob man "daneben" spielt? Wenn ich Stimmführer wäre und sich die anderen an mich anpassen müssten - wo bekomme ich die klare Tonvorstellung her, wenn doch alles ein wenig "variabel" ist?

 

Die Antwort ist vielleicht ganz leicht, vielleicht ganz kompliziert - jedenfalls freue ich mich über eure Antworten!

 

Neuester Beitrag Thore123 Profilseite von Thore123, 12.05.2019, 16:10:46
Hallo Bratschi,
Also ich lerne, dass Intonation sehr subjektiv ist und man den Ton wirklich hören muss.
Außerdem soll ich den Ton immer mit den Nachbartönen im Zusammenhang vergleichen, oder auch mit den jeweiligen Intervallen (zb. Erste Geige vom Vivaldi A-moll Doppelkonzert Satz Nr. 3) die dann akkordisch als Doppelgriff spielen und genau hinhören.
Anders wüsste ich auch nicht wie man das sonst machen soll, man muss ja selbst sauber spielen und dann im Fall, dass die anderen falsch spielen, sich anzupassen ist denke ich falsch.
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