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Seite 1 - 2Jetzt fängt die Ehrung der Preisträger an, hinterher werden die 4 Finalisten der verschiedenen Disziplinen den jeweiligen Pflicht Tschaikowsky spielen - zumindest habe ich das so von den Moderatoren der webcast verstanden ....
Musik gab es doch nicht, und auch keine Goldmedaille Ganz offensichtlich war die Jury von keinem 100% überzeugt, dafür gab es 2 X Silber für Zorman und Dogadin, Bronze für Li , 4. Platz für Armstrong und schließlich den 5. für Silberger.
Man darf sich jetzt noch auf 2 Konzerte freuen, morgen aus Moskau und übermorgen aus ST.Petersburg, so kann man den schönen Wettbewerb, auf dem viele Spitzenleistungen zu hören und zu sehen waren, auch in den anderen Disziplinen (bei den Cellos ging der Preis nach Armenien), noch langsam ausklingen lassen.
Erste Plätze werden bei den Spitzen-Wettbewerben ja gerne - nicht - vergeben, wie z. B. gerade kürzlich beim bekanntesten Kammermusikwettbewerb Premio Paolo Borciani in Italien. Hier musste sich das Amarrylis Quartett mit zwei weiteren Mitbewerbern in der Finalrunde einen zweiten Platz teilen.
Glückwunsch den 2 Teilnehmern aus Russland und Israel in Moskau
In der Presse lässt man sich natürlich auch gern über den Wettbewerb aus. Dieser hier mit dem Titel Weg von der Romantik hin zur Moderne hat mich leicht verärgert :
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1495961/
Wenn ich einen Wettbewerb Tschaikowsky-Wettbewerb nenne, dürfen natürlich auch Werke von Tschaikowsky im Focus stehen, sie bewegen immer noch, das macht ja gerade ihre Klasse aus. Der Autorin dagegen gefällt das gar nicht: Alles wirklich Interessante in der Interpretationskunst der letzten 30 Jahre ist nun mal gar nichts dem romantischen Topos entsprungen
Mit einemSeitenhieb auf den asiatischen Raum setzt sie dem noch ein drauf , und bezichtigt einzig die Asiaten .... von dem romantischen Spielzeug noch nicht genug bekommem zu haben.
Der Gewinner bei den Pianisten war ihr zu jung, die Geiger zu schlecht (wobei der erste Preis bei den Geigern gar nicht verliehen wurde, und das war richtig so). Nur die russische Schule dominiere, - ich schätze dass da eher Juilliards-Abgänger eher dominierten, Die Cellisten skandalumhaucht - mit Suspension eines Dirigenten gekrönt - was sie aber gar nicht mal uninteressant fand, allerdings der Gewinner, als der Beleidigte, nur deshalb die Goldmedaille erhalten hätte, so lässt sie es eleganter formuliert durchblicken,
Kurz und schlecht, der ganze Wettbewerb sei ein Monument der hoffnungslos vergangenen Epoche.
Tatsache ist vielmehr, in nicht von öffentlicher Hand gefördertem Kulturbetrieb hält sich nur , was viele Menschen erreicht, moderne Stücke, die bewusst "revolutionär" auftreten würzen solche eher klassischen Veranstaltungen. Und genauso sahen die Programme der Wettbewerbsteilnehmer aus, viel bekanntes und vereinzeltes Gewagtes. Man braucht ja nur auf die Filmmusiken zu schauen, mit ein Erwerbszweig für Musiker, Geschichten erzählen kann die ganze gewachsene klassische Musikkunst, die die Moderne mit einbezieht - die Moderne allein wäre armselig.
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