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Louis Dölling jr. Markneukirchen 1904 <

Wir lernen Geige spielen

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Aranton Profilseite von Aranton, 15.04.2015, 19:53:48

Du hast geschrieben, dass die Schwester beim Üben stört, weil sie ablenkt. Darf man fragen, wovon sie ablenkt? Vom Geigespielen insgesamt oder nur von den Stücken, die er üben soll? So ganz am Anfang geht es ja weniger darum, die Stücke zu lernen. Die Stücke sind Mittel zum Zweck, um die Fingerfertigkeit und die Bogentechnik zu trainiern. Das kann Dein Sohn aber auch, indem irgendeinen Quatsch spielt, zu dem Deine Tochter tanzen kann. Wenn das die Form von "Ablenkung" ist, die Du gemeint, könnte sie genau das spielerische Element sein, dass Deinen Sohn dazu bringt, die Geige konzentriert in die Hand zu nehmen, anstatt schnell-schnell durch die Hausaufgaben zu huschen. Natürlich sollte das "richtige Üben" nicht völlig unter den Tisch fallen, aber als Ergänzung, könnte es genau das sein, was Du suchst, denn es würde zwei Fliegen mit Klappe schlagen. Nur erzwingen lässt es sicht. Wenn die Geige vergessen ist, sobald die Schwester in der Nähe hat es wenig Zweck, aber es könnte einen Versuch wert sein.

sofie Profilseite von sofie, 15.04.2015, 20:39:58
"schieb";-)
Geiger307 Profilseite von Geiger307, 16.04.2015, 00:18:30

Hallo Alle.

Alle Eltern möchten gerne ein geleriges "Wunschkind" haben.

Ein Musikinstrument zu erlern ist schön.

Global gesehen haben wir ca. 45 Militärische und Politische Konflickte. In 45 Ländern.

Von 204 Ländern insgesamt.

Die meisten "besserverdienenden "können durch Vorsprechen bei Bebörden + Intustitsionen

etwas ändern.

1 sechstel der menscheit Hungert. ...... die ham kein Bock  GEIGE zu  lernen.

Ob schwarz, weiss , Rot oder gelb, ---- ob deutsch, syrisch, oder pakistani, moslem , iraki,

oder Buddist.

Egal was.... Alles sind einfach nur Menschen ----- die sich gegenseiteig helfen sollten.

Der Deutsche, ist in allen Ländern, ein Fremder (füher Nazikopp)

Geige üben kann man dann immer...................... auch mit einem "Ausländer".........

Der kein Wort Deutsch versteht.

Alle Menschen müssen zusammenhalten. ALLE.

Mehr Musik - weniger Krieg.

Ich bin traurig über die aktuelle situation, der Erde und der tiere und Menschen.

Dummheit regiert, Die Menscheit schafft sich ab.

Schade drum, wirtschaftliche intereessen erlighen den rest.

Günter Lünen

ps : ein Anfänger- Geiger.

 

Geiger307 Profilseite von Geiger307, 16.04.2015, 02:13:17

hallo alle.

ich find s nicht gut...................

wir üben Geige, und in anderen Ländern, werden die Menschen tyrannisiert,

und "geschlachtet" oder versklavt.

Ich habe nun einen "Syrer" bei mir zu haus (zu leben / wohnen)

Der kann kein Wort Deutsch.

Macht nix.

Menschen verstehen sich auch so.

Die Behördlichen Hürden um den Mann hier-zubehalten sind gross.

Nach dem Motto: Das geht nicht...................das muss erst ein Gericht entscheiden.....

In ( 2-3 Jahren).

Günter + Jussuv

 

Geiger307 Profilseite von Geiger307, 16.04.2015, 09:05:33

Hallo.

Meine 2 letzten Beiträge haben nichts mit Geige-lernen zu tun.

Die Beitäge sollten gelöscht werden.

Grüsse an alle Leser und Forenbetreiber.

Günter

Sara Profilseite von Sara, 16.04.2015, 14:44:33

Hallo Geiger,

dennoch würde ich gerne wissen, was du mir mit deinen Beiträgen sagen möchtest. Das interessiert mich jetzt einfach. Was du schreibst stimmt, mein "Geigenproblem" ist gar kein Problem, es ist Luxus über was ich mir da Gedanken mache. Denn ich bin im Vorteil in Frieden und Gesundheit mit zwei gesunden Kindern leben zu dürfen.

@sofie: Was du schreibst ist toll und ich würde mich gerne so hineinknien und genau das ist der Knackpunkt momentan. Dass ich genau das so nicht hinbekomme mit Kleinkind. Wir üben immer in seinem Zimmer, weil da auch die Musikanlage steht, in die wir die CD reinmachen. Wenn die Schwester mit im Zimmer ist beginnt sie an seinen Sachen rumzufummeln, was ihn nervt. Er verkünstelt sich an selbsterfundenen Lego-Bauwerken und die darf sie nicht anfassen. Und wenn sie rumtanzt, dann lacht er sich krumm und dann ist er aus dem Takt, wenn wir gerade dabei sind ein Stück zu spielen. D. h., dass während er übt und sie mit im Zimmer ist, immer ein Auge auf sie wirft und seine Konzentration nicht 100% bei der Sache ist. Das beantwortet auch @Aranton s Frage ;)

Was den "Clown" angeht ist das so, das Stück kam erstmalig in der Woche vor den Osterferien dran. Wir hatten eine Vertretungslehrerin weil unsere verhindert war, und diese hat das Stück einmal erklärt und wir sollten es in den Ferien üben. Und das hat nicht so geklappt. Nachdem wir es diese Woche aber mit seiner Lehrerin sozusagen filetiert haben, klappt das jetzt.

Du hast geschrieben, dass deine Schüler in dem Stadion weiter sind. Meinst du damit mit dem Lerntempo, arbeitet ihr auch mit dem Fiedelmax? Wie weit sind deine Schüler nach einem halben Jahr? Wir haben mit der Vorschule begonnen.

LG

Sara

Bavarica Profilseite von Bavarica, 16.04.2015, 20:49:25

Ich möchte mich in deine und sofies spannende Diskussion gar nicht einmischen (die bestimmt auch für viele stille Mitleser sehr wertvoll ist) und sie auf irgendwelche Nebengleise führen, aber Günters Beiträge haben schon irgendwie auch mit dem Thema zu tun, warum wir musizieren. Natürlich, gemessen an den Greueln von Krieg und Vertreibung scheinen Diskussionen über Saiten, Kinhhalter und Lehrmethoden wirklich Luxusprobleme. Aber Günter schreibt es selbst, die Menschen sollten mehr Geige spielen (oder generell musizieren). "Macht Schwerter zu Musikinstrumenten" (anstelle des alten ("Macht Schwerter zu Pflugscharen"), könnte eine Devise lauten, und ich glaube, das Geschenk der Musik, Achtsamkeit und Aufeinanderhören gehören zu den positiven Dingen, die man einem jungen Menschen mitgeben kann. Die Menschheit müsste sensibler werden, so hat Gustavo Dudamel es vor ein paar Jahren mal ausgedrückt. Leider wird die Welt kein Stück besser, wenn wir uns nicht um musikalische Dinge Gedanken machen. Und solange auch nur die allergeringste Chance besteht, dass Musik die Menscheit "sensibler" und die Welt wenigstens ein kleines Stück besser machen kann, ist es kein Luxusproblem, sich darüber Gedanken zu machen, wie man vorgehen sollte, damit ein junger Mensch das Musizieren nicht irgendwann frustriert an den Nagel hängt, weil er nicht weiter kommt.

Sorry für meine Westentaschenphilosophie am Donnerstag Abend ;-)

sofie Profilseite von sofie, 16.04.2015, 22:15:31
Ganz wichtig: JEDER Schüler ist anders. Es gibt zwar Gemeinsamkeiten, aber was für den einen passt kann für den anderen Gift sein. Deshalb spielen bei mir nicht alle den Fidel Max. Wichtig ist auch, dass Entwicklung nicht linear verläuft und Kinder sich teilweise doch sehr ändern können. Manch einer ist als GrundSchüler sehr fleißig und hat großen Erfolg und wird dann durch die Pubertät vollkommen aus der Bahn geworfen. Andere sind lange sehr verspielt und plötzlich geht es steil aufwärts. Deshalb bin ich mit Prognosen vorsichtig. Es muss, und soll auch nicht, jeder Geiger werden. Es ist also durchaus angemessen jedes Kind seinem Wesen gemäß zu fördern.

Als Lehrer hat man mit der Zeit Vergleichswerte und einen immer besseren Blick darauf was gerade angebracht ist.
Ich habe aktuell zufällig zwei 7/8-jährige Schüler (1.&2.Klasse, einer mit 7 eingeschult und bald acht, die andere ganz normal mit 6 und inzwischen schon 8). Beide haben im Sept. 2014 mit 30min /Woche begonnen. An Weihnachten konnten beide die ersten Weihnachtslieder im GeigenEnsemble mitspielen. Beide allerdings noch in der 1. Griffart. Inzwischen sind wir mit den 1.Bd vom Fidel Max komplett durch. Sie können beide auch schon recht gut 1&2. GriffArt spielen. Sie haben auch mit der VorSchule begonnen. Ich ergänze den Fidel Max allerdings mit stepping Stones und den Kinderliedern von Terzibaschitsch... Der Kleine übt täglich 20min mit der Mutter, die 8-jährige übt 1-3x/Woche alleine
Ich hatte aber auch schon Schüler, die mit 8 und einem Jahr Unterricht Suzuki Bd. 4 angefangen hatten. Ein Mädchen mit täglich 10min Übung... (sie ist musikalisch hb, hat aber noch kein Interesse. wie hoffen das es noch kommt...)
sofie Profilseite von sofie, 16.04.2015, 22:17:32
entschuldige bitte die Fehler... mein smartphone... :'(
asmahan Profilseite von asmahan, 16.04.2015, 21:37:08

Auch wenn es weit ausserhalb unseres Forums liegt - ich finde es verständlich, dass Günter das Thema eingebracht hat. Die direkte Konfrontation mit solch existenzieller Not (die auch innere Courage braucht) stellt erst mal die eigene Wertordnung gründlich auf den Kopf ;  und dann ist irgendwo der Druck da, dies auszusprechen, andere aufzurütteln.

Ich kenne Syrien ein wenig und finde es unfassbar und unverzeihlich, was man mit diesem Land hat geschehen lassen. Das Risiko einer Weiterung des Konflikts war für jeden abzusehen, der sich mit der Region befasst, aber die Hölle, in die die Menschen dann tatsächlich geworfen wurden, hat man sich so nicht vorgestellt. ISIS auf der einen, Asads Fassbomben und Folterkeller auf der andern Seite, und keine Hoffnung, null, dass sich etwas zum Besseren wendet. Die sogenannte internationale Gemeinschaft scheint den Konflikt, wie es in einer wichtigen Anthologie zum syrischen Konflikt zitiert wird, einfach "ausbluten" lassen zu wollen.

Sorry, das waren jetzt keine Geigentöne,auch dieser Post darf selbstverständlich dem virtuellen Mülleimer überantwortet werden. 

Sara Profilseite von Sara, 16.04.2015, 21:55:04

@Bavarica: Danke für deinen Beitrag! Ich hatte den Beitrag von Geiger so verstanden, dass es Wichtigeres und Schlimmeres gibt als mein "Problem". Anscheinend habe ich es fehlinterpretiert. Es stimmt was du sagst, durch die Musik wird man sensibler. Wenn man mit Begleitung musiziert muss man seinen Part erfüllen aber auch ganz stark auf die Anderen hören, jeder hat seinen Raum und jeder kommt einmal dran und jeder muss einmal warten. Danke für diese Blickrichtung!

@asmahan: Die Geschehnisse in Syrien und auch in Gaza lassen mich nicht unberührt. Wenn man sich nicht nur einseitig informiert sondern die Hintergrundinfos aus verschiedenen Quellen sucht und einem klar wird, was alles dahinter steckt, dann wird mir einfach nur übel. Das Leid der Menschen und vor allem auch der Kinder dort ist einfach grausam. Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, das würde den Rahmen sprengen! Wir sind selbst Araber sozusagen, haben einige Bekannte, auch aus Syrien, Ägypten usw. Es ist schrecklich zu wissen, was dort passiert.

Bavarica Profilseite von Bavarica, 17.04.2015, 11:24:55

"Ich hatte den Beitrag von Geiger so verstanden, dass es Wichtigeres und Schlimmeres gibt als mein "Problem". Anscheinend habe ich es fehlinterpretiert."

Ich glaube, das hast du nicht falsch verstanden, und er hat damit ja nicht Unrecht. Ich habe dazu nur eine leicht andere Blickrichtung eingenommen. Unsere Möglichkeiten als Individuen sind begrenzt, wenn wir auf die unvorstellbaren Barbareien blicken, denen Menschen auf der ganzen Welt ausgeliefert sind. Ich kann auf die Mächtigen nicht einwirken, aber hier in Deutschland kann ich praktisch etwas für die Flüchtlinge tun, und wenn es außer Sachspenden nur das ist, gegenüber dem dumpfen, ausländerfeindlichen Mob meine Stimme zu erheben. Günter hat sogar einen Flüchtling bei sich aufgenommen, davor ziehe ich wirklich meinen Hut. 
Und ich kann Musik machen. Angesichts der Welt, wie sie ist, brauche ich das, und die Welt braucht es meiner Meinung nach auch.

sofie Profilseite von sofie, 16.04.2015, 22:23:26
Zum OT: Gerade weil es uns so gut geht sollten wie schauen, dass unsere Kinder eine gute Förderung bekommen und eine angenehme Kindheit haben dürfen.
Sara Profilseite von Sara, 17.04.2015, 12:11:17

@sofie: Also nach deinen Schilderungen, wie weit deine Schüler so im Durchschnitt sind, denke ich mein Sohn ist musikalisch unterbegabt, falls es sowas geben sollte. Ob die Geige überhaupt das richtige Instrument für ihn ist?? :( Ich bin jetzt total irritiert.

@Bavarica: "... und wenn es außer Sachspenden nur das ist, gegenüber dem dumpfen, ausländerfeindlichen Mob meine Stimme zu erheben."

Das sehe ich genauso!

Goya Profilseite von Goya, 17.04.2015, 14:48:25

Ach liebe Sara,

so darfst du doch nicht denken! :( Es geht doch vor allem, um den Spaß und nicht um die Frage, ob er so gut wird, dass er später damit  Geld verdienen kann.  Die Lerngeeschwindigkeit ist dochdabei  egal.

Dein Kind lernt ja noch viel mehr als das Geige spielen an sich. Wie zum Beispiel  sich regelmäßig mit einer Sache intenisiv zu beschäftigen und  sich auf etwas zu konzentrieren. Also das Lernen an sich.

Ich habe als Kind nicht besonders gut gespielt und irgendwann (vielleicht mit 10) damit aufgehört. Wie gesagt, ich war seh faul.

Vor zwei Jahren (mit 25) hatte ich plötzlich wieder Interesse und bin mit Feuer und Flamme dabei. Das was mir als Kind fehlte, Ehrgeiz, Ausdauer und Konzentration, habe ich nun als Erwachsener. Vieles kannte ich noch aus Kindertagen, weswegen mir der Wiedereinstieg nicht so schwer gefallen ist.

Dein Kind wird also bestimmt viel aus dem Unterricht mitnehmen, was ihm auch in anderen Bereichen des Lebens von Nutzen sein kann. :)

 

Grüße,

Marie

Sara Profilseite von Sara, 17.04.2015, 15:43:44

@Marie: Danke für´s Aufmuntern! Ja du hast Recht, in erster Linie geht es ja darum ihn zu fordern, fördern und somit seinen Horizont auf einer ganz anderen Ebene zu erweitern. Mal sehen wie es mit der Geige weitergeht.

sofie Profilseite von sofie, 17.04.2015, 20:15:32
Marie hat zum Glück schon geschrieben was ich heute Mittag sofort schreiben wollte. Leider War meine Pause zu kurz.
Vielleicht fällt dir auf, dass ich erst auf Nachfrage die "Durchschnittswerte" MEINER Schüler geschrieben habe. Wenn nicht gerade die Frage aktuell ist ob man ein Kind mehr fördern müßte/sollte, dann ist der Vergleich mit anderen vollkommen überflüssig! JEDER Schüler sollte die Möglichkeit haben in SEINEM Tempo zu lernen! Meine Schüler haben im Übrigen auch nicht so viele Lehrerwechsel und können Zuhause in ruhiger Umgebung mit ruhigen Eltern üben. Und fass das jetzt bitte nicht als Kritik auf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Sohn deutliche Fortschritte machen wird, wenn alles ruhiger wird. Keine wechselnden Bezugspersonen (Lehrer), eine ruhige und entspannte Mutter beim Üben und ein abgeleitetes systematisches spielerisches Üben in ruhiger Umgebung. Meiner Erfahrung nach sind nämlich nur äußerst wenige Kinder wirklich schlecht begabt. Bei vielen dauert es einfach ein wenig bis der Groschen fällt...
Geiger307 Profilseite von Geiger307, 18.04.2015, 03:39:17

Hallo Alle.

Der Mensch, der bei mir wohnt,  soll mir nun von "Amts-wegen" zur seinem eigenen Wohl

 in ein Asylaten-Heim. (der Jussuv, Syrer).

Er hatte noch niemals eine Geige in Natura gesehen.

Jussuv traute sich nach mehrmaligem vorspielen und zeigen, meine

"Schülergeige"  an seinen Hals zu legen. Für die Bogenhaltung brauchte ich über eine

Halbe Stunde.  Egal. Von den Tönen war er beindruckt.

Eine  Dolmetscherin (die ich von Amtswegen) schon öfter bei mir hatte, übersetzte:

Er hätte Geigen-Lieder schon öfter in einem Kurzwellenradio gehört...........

Grüsse von Günter.

 

PS.: Ich Komme mir echt dumm vor:

Ich sitze auf dem Sofa, und üb Geige (mit Genuss)

Und 2-5 Flugstunden von hier weg,  sitzen Menschen im Elend.

Nun, ich werde weiter Geige üben............ aber mich auch für "unterdrückte" Menschen

einsetzen. Weniger  als 1 % der Menschen sind "Böse" -Talliban- IS oder koruppt).

Asteroiden, Vulkane und Erdbeben spielen vielleicht auch noch mit........

 

 

 

 

Goya Profilseite von Goya, 18.04.2015, 09:19:21

Warum machst du nicht einfach einen  eigenen Thread zu diesem Thema auf?

Ich finde es ehrlich gesagt respektlos  Sara gegenüber, dass du ständig den thread dafür benutzt, Sachen zu schreiben, die garnichts mit ihrer Frage zu tun haben.

Sara Profilseite von Sara, 19.04.2015, 10:40:24

@Goya: Ich würde es auch gut finden, wenn es dazu ein separates Thema geben würde, weil die gegenwärtige Lage in Syrien und auch in vielen anderen Ländern einen eigenen Thread verdienen, da es ein komplexes Thema ist. Ich fasse es nicht als Respektlosigkeit auf, ich denke Günter steckt gerade "mittendrin" und weiß gerade nicht wohin mit den ganzen Eindrücken und Gedanken. Wir selbst sind aus Tunesien, mein Mann ganz, ich habe eine deutsche Mutter und bin hier geboren. Durch unsere Kontakte bekommen wir zu diesen Themen ganz viel mit. Ich saß mehr als einmal weinend am Laptop als ich mir die Berichterstattung angesehen habe. Deswegen denke ich, das verdient einen eigenen Thread.

@Günter: Mach doch einen separaten Thread auf und wir diskutieren dort weiter über dieses Thema ;) Die Behörden muss man nicht immer verstehen. Bei dir hat Jussuf es sicher besser als in einem Asylantenheim.

@sofie: Ich mag Kritik :) Denn diese ist hier total konstruktiv und deswegen schreibe ich ja hier. Ich bin ein Laie, spiele selbst kein Instrument und ich sehe, dass momentan etwas schief läuft. Wenn ich hier gesagt bekomme, was ich falsch mache, dann bin ich euch sehr dankbar dafür, denn nur so weiß ich was zu ändern ist und wie! :) Heute hat der Papa frei und hat die Kleine auf die Seite genommen, so dass mein Sohn und ich in Ruhe üben konnten. Ich denke der Schlüssel liegt darin, dass wir uns irgendwie Ruhe verschaffen. Ich versuche mal zu organisieren, dass wir üben, wenn die Kleine Mittagschlaf macht. Immer wird das nicht gehen aber jedes Mal zählt.

 

Neuester Beitrag Silvia Profilseite von Silvia, 23.04.2015, 11:51:37

Ich unterrichte seit etwa 15 Jahren und die Kinder, die richtig gut spielen, sind die, bei denen die Mama oder der Papa bereit sind, das erste und manche sogar das zweite Jahr mitzulernen und zu verstehn, warum Dinge Zeit brauchen, warum etwas schwer ist und warum das Kind sich grad so schwer tut und man die eben nicht schon nach einer Sekunde kann.

Ausserdem lebt man durch das Üben auch gleichzeitig dem Kind vor, dass man eben jeden Tag üben muss. Kinder fühlen sich extrem allein gelassen, wenn sie ohne Eltern üben müssen und die Kinder, deren Eltern nicht mitgeübt haben (oder selber irgendein Instrument spielen) tun sich weit schwerer oder die meisten hören sogar wieder auf, selbst, wenn sie gut gespielt haben. (hab auch einige Eltern, die das ihren eigenen Eltern sehr übel genommen haben, dass diese nicht durchgehalten haben und jetzt bei ihren eigenen Kindern viel konsequenter sind und diese Kinder sind richtig gut und freuen sich auch immer, wenn sie mir zeigen, was sie auch alleine geschafft oder vorrausgeübt haben!)

Ein Kind übt nicht von allein. Kein einziges... und warum auch, wenn die Freunde draussen spielen, die Eltern sich mit Sachen beschäftigen, wo sie nicht allein sein müssen??? Da sieht kein Kind der Welt eine perspektive zum üben (und ich ehrlichgesagt auch nicht.. so viel Spass macht das allein im Zimmer sein und was üben, was man noch gar nicht kann, echt nicht!)... Vor allem nicht die Jungs. Die fangen nämlich frühestens mit 12 an, freiwillig zu üben. Bei den Mädchen hört es da grad auf...

Motivation ist alles. Egal, ob man jeden Tag sagt, wie toll das Kind doch gestern gespielt habe und es das doch bitte nochmal spielen solle oder mitzuüben und Fragen zu beantworten, wenn es welche stellt. Wenn es was alleine machen will, einfach lassen. Da keine Kritik üben!

Mutter und Vater sind immernoch die zum Liebhaben und NICHT die Lehrer!

Du bist einfach im Unterricht dabei und machst das, was er sagt auch Daheim. Er lernt Dich ja kennen und weiss auch, was er Dir sagen muss. Daher ist es hier irrelevant, Dir zu sagen, wie Du das mit Deinem Kind machen sollst. Der Lehrer wird das besser wissen.

Und dann nur noch durchhalten... Jahrelang durchhalten... einfach durchhalten, nicht beirren lassen, wenn ein Durchhänger da ist. Dann übt er halt mal zwei oder drei Wochen weniger oder gar nicht. Ist nichts schlimmes, es sind nur Töne, keine Lebensbedrohlichkeiten  ;)

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Louis Dölling jr. Markneukirchen 1904 <Zurück zur Liste> Literatursuche nach Besetzung?

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