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Kira Profilseite von Kira, 30.04.2020, 11:04:10
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Hallo zusammen, ich lerne als Späteinsteigerin (Beginn mit 48 J.) seit ca. zweieinhalb Jahren Geige und habe eine Frage zum Spielen schneller Passagen. Auch weil wegen der derzeitigen Lage leider kein Geigenunterricht möglich ist. Mein Problem bei schnellen Passagen betrifft nicht die linke Hand, sondern die Bogenhand. Wie schaffe ich es, bei schnellen Passagen im non-legato das Ganze nicht so abgehackt klingen zu lassen?
Alle Lernvideos, die ich bislang gefunden habe, die sich mit Spielen schneller Passagen beschäftigen, gehen nur auf die Greifhand ein.
Ich weiß, dass ich zunächst alles ganz langsam üben muss. Mein Eindruck ist, dass ich manche Stellen schon bis zum …. gefühlt 1.000 mal langsam geübt habe. Sobald ich schneller werde, hört es sich leider bescheiden an….
Viele Grüße

Kira

Bb7b5 Profilseite von Bb7b5, 01.05.2020, 11:36:13

Ich würde mal genau schauen, was das Handgelenk und die Finger der Bogenhand machen. Beides sollte möglichst locker sein. Stell dir vor, Du winkst mit einem Taschentuch, um das Handgelenk zu entspannen. Der sogenannte Fingerstrich könnte auch helfen, aber ich bin mir nicht sicher, welche Übung sich dafür anbietet.

Kira Profilseite von Kira, 01.05.2020, 20:14:11

Danke schön für den Tipp! Es ist tatsächlich so, dass meine rechte Hand schnell zu fest wird.

Schweizerin Profilseite von Schweizerin, 01.05.2020, 22:51:55

Hallo Kira

von mir kommt auch noch ein Tip: Wenn du die rechte Hand "therapiert" hast, achte auch, wieviel Bogen du brauchst.

Je schneller die Passage ist, je weniger Bogen braucht es und wichtig ist auch , welche Stelle vom Bogen du dabei brauchst !

Gutes Ausprobieren und Grüsse aus dem Süden!

 

Kira Profilseite von Kira, 02.05.2020, 08:48:05

Hallo Schweizerin,

vielen Dank für Deine Antwort! Wenn ich schnelle Passagen ganz langsam übe, spiele ich das dann beim Üben mit mehr Bogen oder mit genauso wenig Bogen wie für die Endgeschwindigkeit?

Schweizerin Profilseite von Schweizerin, 02.05.2020, 13:10:47

Hallo Kira

Zum langsam Üben brauchst du zu Beginn schon genügend Bogen, so dass du die Töne einzeln auch gut überprüfen kannst und dir die Koordination einprägen kannst. Dann steigerst du das Vorgehen....immer etwas schneller, mit immer weniger Bogen. Dabei spürst du mit der Zeit auch, dass es  mitte Bogen am Besten geht. Da kommst du weniger ins Schleudern und die Saitenwechsel gelingen präziser. Es kommt aber auch etwas drauf an, wo dein Schwerpunkt bei deinem Bogen ist.  Schau mal ein Video von einem guten Orchester an,  mit einer Mozart oder Haydn Sinfonie, da kannst du sehen, dass oft 1-2 cm Bogen reichen um längere 16tel Passagen zu spielen.

Viel Spass beim Ausprobieren.

Neuester Beitrag Kira Profilseite von Kira, 06.05.2020, 21:19:47

Danke schön :-)

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