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Geigen-Zettel Givani Roguseni - figürliche Schnecke

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kavau Profilseite von kavau, 26.04.2017, 10:29:54
Geigen-Zettel Givani Roguseni - figürliche Schnecke

Hallo zusammen, habe hier eine Geige und finde im Netz überhaupt nichts zu den Angaben auf dem Zettel. Alles kann ich leider auch nicht lesen. GIVANI (vielleicht auch GIRANI) ROGUSENI - LUTHIER DE (oder DO)………ROYAL ……PARIS 1865 …Die Stellen mit den Pünktchen kann ich nicht genau entziffern. Ich werde mal versuchen noch bessere Fotos zu erstellen. Dann kommt noch dazu, dass diese Geige statt einer Schnecke einen Frauenkopf hat.

Hat zufällig jemand eine Idee, von wem diese Geige sein könnte, oder vielleicht einen Hinweis wo ich weiter suchen könnt? Wenn ich nicht weiterkomme, dann gehe ich natürlich zu einem Geigenbauer :-)

 

 

 

code759 Profilseite von code759, 28.04.2017, 07:27:56
Die höchste Wahrscheinlichkeit ist eine der vielen Böhmengeigen mit Schnitzkopf und italienischem Zettel.
De Facto kann man mit diesen Informationen keine Aussage treffen, ohne Bilder von Decke, Boden, Schnecke mit Halsansatz schon gar nicht und selbst mit nur als Tendenz.
Ein Geigenbauer wäre die richtige Anlaufstelle.
kavau Profilseite von kavau, 29.04.2017, 15:07:51

Hallo code759,

 

vielen Dank für die Antwort, inzwischen habe ich noch Fotos hochgeladen :-)

kavau Profilseite von kavau, 29.04.2017, 14:32:43

vielen Dank für die erste Antwort. Ich habe mal ein paar Fotos dazugelegt, vielleicht kann man nun näheres erahnen :-). Die Erklärung, es könnte sich um eine böhmische Arbeit mit talienischem Zettel handeln ist einleuchtend. Was mich irritiert, auf dem Zettel erscheint zwar ein italienisch klingender Name, aber der restliche Text ist französisch?

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Neuester Beitrag code759 Profilseite von code759, 29.04.2017, 17:33:56
Das ist zumindest handwerklich nicht schlecht.
Nicht das was ich ins Blaue getippt hatte, sondern doch etwas besser.
Mit der unbedingt zum Geigenbauer, sie wurde wohl auch länger nicht gespielt?
Im zweiten deutschen Geigebforum geige24 gibt es eine Rubrik Werteinschätzung in der sich zwei drei mit etwas Ahnung tummeln.
Ich denke, der Zettel ist keine offensichtliche Fälschung wie es bei 80% der böhmen ist. Die Form der Decke irritiert mich aber wieder etwas. Andere können sicher mshr dazu sagen.
Nochmals, ich denke der Gang zum Geigenbauer lohnt sich.
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    Diebstahl Violoncello! Warnung vor dem Ankauf!

     

    Das gezeigte 4/4 Cello wurde über Ebay-Kleinanzeigen angeboten und von einem Interessenten nach einmonatiger Kommission bis Ende Januar weder bezahlt noch zurückgegeben und daher ist kein Eigentum an dem Instrument zu erwerben! Es wurde am 30.12.2017 in einem grauen Hardcase entwendet. Eine Betrugsanzeige läuft.

    Beschreibung:
    Solisteninstrument, hervorragender Zustand, orangebrauner dicker Lack, angeschäftete und ausgebuchste Schnecke, zweiteiliger Boden, waagrecht geflammt, sehr weitjähriges Deckenholz, Zargen teils wild geflammt, Schnecke ungeflammt. Saiten SPIROCORE Tungsten / LARSEN Solist. Bes. Merkmale: Bodenzäpfchen ersetzt mit ovalem Ansatz, Schnecke angeschäftet, kleine rötliche Lackschlieren am Boden, überaus modellierbarer Klang mit vielen Farben. Bodenlänge: 75,5 cm
    Mensur: 69,4 cm
    untere/mittlere/obere Breiten: 42,4 cm / 23,4 cm / 33,3 cm
    Zargenbreite inkl. Decke/Boden: 12,7 cm
    Bauort: Frankreich
    Baujahr: lt. Geigenbauer geschätzt um 1850, vielleicht natürlich auch später.

     

    Informationen über den Verbleib können über die Geigenbauwerkstatt Adam diebstahl@geigenbau.de an den Besitzer weitergeleitet werden.

     

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