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Alter Schulterstüze

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Fidi Profilseite von Fidi, 06.12.2020, 00:51:14
Alter Schulterstüze

Moin!

 

 

Als ich meine Geige von meiner Großtante bekam (Geige 1931 von ihr gekauft) war eine Schulterstüze dabei, die man mit den "Streben" für den Kinnhalter verbinden konnte. Wenn man sie in die Streben des Kinnhalters steckte, gingen sie schräg nach unten von der Geige ab, berührten also das Holz des Bodens gar nicht, und am Ende war ein kleines Kissen, das dann beim Spielen auf dem Schlüsselbein lag. Die Geige schwerbe dadurch frei, da das Kissen den Körper berührte, die Geige aber quasi nur am Kinnhalter hing.

 

Leider fiel auch diese Schulterstütze einer Entrümpelungsaktion meiner Mutter zum Opfer.b

 

Weiß jemand, wie man so eine Schulterstüze nennt oder ob man so etwas antiquarisch noch kaufen kann?

Wenn ich "alte Schulterstüze für Geige" in der Bildersuche oder bei ebay suche, finde ich jedenfalls nichts dergleichen. Aus reiner Neugier würde ich gern wissen, ob das eine einzigartige Konstruktion war oder ob man so etwas noch erwerben könnte. Oder ob so etwas grundsätzlich vor den heute eher üblichen Schulterstüzen normal war. Das Prinzip ist ähnlich der Wittner-Schulterstützen, allerdings war bei der alten wirklich gar kein Berührungspunkt mit dem Holz. Zudem war sie etas elastisch, jedenfalls als ich sie u, 2000 benutzt habe, so dass die Geige nicht ganz starr auf der Schulter/ dem Schlüsselbein lag.

 

LG von

Fidi

 

asmahan Profilseite von asmahan, 06.12.2020, 11:44:12

Es gibt die Wittner Hightech Schulterstütze, entweder das Modell I, das mit den Wittner-Kinnhaltern zusammengeht:

https://www.paganino.de/zubehoer/violine/schu ... schulterstuetze-i-4-4-3-4.html

 

oder das Modell II für andere mittig montierte Kinnhalter

https://www.paganino.de/zubehoer/violine/schu ... chulterstuetze-ii-4-4-3-4.html

 

Und hier sind die Montageanleitungen, wenn Du runterscrollst:

https://wittner-gmbh.de/wittner_schulterstuetze.html

 

Hoffentlich ist das Problem damit gelöst!

 

 

Schweizerin Profilseite von Schweizerin, 06.12.2020, 15:55:33

Hallo Fidi

ich glaube, die Stütze kenne ich (aus den 60er Jahren)  ......in der Schweiz nannte man sie die Kägi Stütze ; entwickelt von Walter Kägi . Die Stütze hatte 2 Stifte, die man mittels einer flachen Schraube unten bei der Kinnhalterung anschrauben konnte. War sie mit schwarzen Manchester überzogen?  Diese Stütze gibt es nirgendswo mehr :-(    

Nachfolgend gab/gibt  es dann die  Libero und Libero de Luxe Stütze, die ebenfalls freischwingend ist und heute gibt es, jedenfalls bei uns in der Schweiz dies hier:  eine bahnbrechende Entwicklung aus meiner Sicht.

https://dolfinos.com/

Das ist wohl das Beste was ich je gesehen und gespielt habe. Ich spiele seit 1 knappen Jahr damit und bin mehr als zufrieden und immer mehr begeistert. Es ist zwar nicht gerade billig, aber lies mal die Vorzüge durch, die stimmen zu 1000%. Du sparst Physio, Schmerzmedi, Salben, Pflaster  und und....  ;-)

Die Wittner würde ich persönlich nicht empfehlen.

Grüsse aus dem tief verschneiten Süden .

Neuester Beitrag Fidi Profilseite von Fidi, 10.12.2020, 22:01:38

Hey,

danke für eure Antworten!bye

 

@ Schweizerin,

 

ich wollte die auch jetzt nicht direkt kaufen, sondern mich hat einfach mal die Geschichte interessiert, bzw. wann und wo solche Stützen verwednet wurden und warum sie dann wohl lange nicht mehr verwendet wurden, bis zu den modernen Wittnerstützen. Die Lösung, die Geige freischwebend zu spielen liegt ja mMn näher als die Lösung, zwei Gummihalter am Korpus anzubringen. (ich weiß allerdings auhc nicht, wie die Verbindung mit dem Kinnhalter evtl. den Klang beeinflusst!).

 

LG von

Fidi

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