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Bogenkauf: Ich merke kaum Unterschiede

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Noseshine Profilseite von Noseshine, 24.04.2018, 22:12:50
Bogenkauf: Ich merke kaum Unterschiede

Hintergrund:

 

Mein Spiel-Niveau ist "Anfänger", aber nicht mehr "blutig" - was in den ersten zwei "Die fröhliche Violine" Bänden zu finden ist, plus Spielbuch ist kein Problem.

Nach langer Zeit des Leihens hatte ich mir vor kurzem eine Geige gekauft.. 1000 Euro - blind getestet "brint mir Geigen bis 1500 und sagt mir nichts". Dazu hatte ich nur kurz drei billoge Karbon-Bögen angetestet (bis 110 Euro) und halt einen mitgenommen. Ich tat mich schon bei den Geigen schwer, obwohl zumindest zu dem Leihgerät war der Unterschied nach 5 Sekunden auf dem ersten Kaufkandidaten klar, aber zwischen denen wurde es schwer, je mehr Geigen die mir brachten. Aber das ist nicht so wichtig, damit habe ich kein Problem, der Kauf scheint ganz gut geklappt zu haben, auch die Lehrerin sagt, die von mir letztendlich gewählte Geige sei gut.

 

ABER der (59 Euro) Bogen. Den fand sie schon nach 10 Sekunden zuhören schlecht, und bewies es mir, indem sie mir ihren gab. Da merkte ich dann durchaus einen deutlichen Unterschied.

 

Also zum Geigenbauer, neuen Bogen auswählen Preislimit gesetzt bei 500 Euro, dann wieder blinde Auswahl. Ich fand die Unterschiede nur minimal, aber immerhin wählte ich halbwegs selbstbewusst einen aus (die Lehrerin war auch da und half). Das gute Stück kostete 450 Euro, Holz. PECH: Zu Hause, nach nur 10 Minuten Spiel, im Test des neuen gegen den Billigbogen, brach vorne das HOlz komplett ab, mitten im Spiel, bei einem Martelé-Strich. Das nur nebenbei - zurück zum Geigenbauer gab der mir einfach den anderen Bogen, gleicher Preis, den wir auch ausgewählt hatten.

 

DAS EIGENTLICHE PROBLEM:

 

Beim langen Testen zu Hause zwischem dem 59 Euro Teil (Thomann, "Roth & Junius RJB Carbon Violin Bow 4/4 BR") mit sowohl dem zuerst gekauften und gleich zerbrochenen Bogen, und dann mit dem (anderen) Ersatz, habe ich kaum bis gar keine großen Unterschiede festgestellt. Der Bogen, den ich jetzt habe ist der hier, gebraucht: https://imgur.com/a/bpwOmPe (3 Bilder - eines davon ist ein nicht mehr ganz leserlicher Stempel) - "gebraucht" oder nicht war mir egal, wie gesagt, ich sagte einfach nur mein Limit und dann Blindtest, ich schaue dabei nicht auf Geige oder nun Bogen, wie das aussieht, ob das neu ist oder gebraucht, mir alles egal, nur das Spiel zählt).

 

Fühl ich da einfach nichts? Oder fehlen mir die Anwendungen (fortgeschrittene Bogentechnik), bei der man da was merkt? Was kann ich denn versuchen/spielen/machen, wo ich einen Unterschied am ehesten merken müsste?

 

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    Diebstahl Violoncello! Warnung vor dem Ankauf!

     

    Das gezeigte 4/4 Cello wurde über Ebay-Kleinanzeigen angeboten und von einem Interessenten nach einmonatiger Kommission bis Ende Januar weder bezahlt noch zurückgegeben und daher ist kein Eigentum an dem Instrument zu erwerben! Es wurde am 30.12.2017 in einem grauen Hardcase entwendet. Eine Betrugsanzeige läuft.

    Beschreibung:
    Solisteninstrument, hervorragender Zustand, orangebrauner dicker Lack, angeschäftete und ausgebuchste Schnecke, zweiteiliger Boden, waagrecht geflammt, sehr weitjähriges Deckenholz, Zargen teils wild geflammt, Schnecke ungeflammt. Saiten SPIROCORE Tungsten / LARSEN Solist. Bes. Merkmale: Bodenzäpfchen ersetzt mit ovalem Ansatz, Schnecke angeschäftet, kleine rötliche Lackschlieren am Boden, überaus modellierbarer Klang mit vielen Farben. Bodenlänge: 75,5 cm
    Mensur: 69,4 cm
    untere/mittlere/obere Breiten: 42,4 cm / 23,4 cm / 33,3 cm
    Zargenbreite inkl. Decke/Boden: 12,7 cm
    Bauort: Frankreich
    Baujahr: lt. Geigenbauer geschätzt um 1850, vielleicht natürlich auch später.

     

    Informationen über den Verbleib können über die Geigenbauwerkstatt Adam diebstahl@geigenbau.de an den Besitzer weitergeleitet werden.

     

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