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Czardas in d Moll - gibt es eine Griffart?

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Schnufki284 Profilseite von Schnufki284, 21.08.2017, 14:17:47
Czardas in d Moll - gibt es eine Griffart?

Hallo, bin neu hier, ich begleite meinen Mann zum Geigenunterricht, so kriege ich etwas mit.

Ich selber spiele Klavier, kenne also die Noten.

Mein Mann lernt schon zwei Jahre und ist erst bei der zweiten Lage und spielt immer noch schreckliche Kinderlieder. Ich würde gern ein Stückchen vom "Czardas" lernen, weiß aber nicht, wie ich da rangehe.

 

Gibt es da für ein "b" auf der Note H, also d-moll eine empfohlene Griffart?

Laut der Griff-Tabelle wäre das: erster Finger auf As, zweiter auf B, dritter auf C und vierter auf Des (siehe grün markiert)

Aber Czardas beginnt doch schon mit einem A, und das ist gar nicht dabei auf der G-Seite (siehe Tabelle).

Ich würde es so spielen:
auf G-Seite: A, C, erhöhtes A, A,

und dann A auf der D-seite ...

 

Oder denke ich völlig falsch, denn bei Klavier müßte ich bei d-moll nur das A erhöhen bzw. H erniedrigen, sonst nichts.

Über einen Tipp würde ich mich sehr freuen. Liebe Grüsse

DSC_2268.JPGDSC_2269.JPG

 

Aranton Profilseite von Aranton, 21.08.2017, 15:34:34

Die grünen Markierungen sind die Fingerpositionen für die E-Saite, nicht die G-Saite. Diese Tabelle funktioniert, indem der Kasten, der um C-Dur/a-moll gezogen ist, so lange verschoben wird, bis die gewünschte Tonart am Rand des Kastens steht; um zu d-moll zu kommen, muss er also um eine Position nach rechts verschoben werden. Die Fingerpositionen für die G-Saite stehen in Spalte rechts von der blauen Markierung.

Nur: Jemand, der sich die Töne eines Stücks mit einer solchen Tabelle zusammen sucht, und 'immer noch schreckliche Kinderlieder' spielt, wird mit diesem Czardas klar überfordert sein.

Neuester Beitrag Schnufki284 Profilseite von Schnufki284, 21.08.2017, 16:02:08

Vielen lieben Dank für den Hinweis.

LG

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    untere/mittlere/obere Breiten: 42,4 cm / 23,4 cm / 33,3 cm
    Zargenbreite inkl. Decke/Boden: 12,7 cm
    Bauort: Frankreich
    Baujahr: lt. Geigenbauer geschätzt um 1850, vielleicht natürlich auch später.

     

    Informationen über den Verbleib können über die Geigenbauwerkstatt Adam diebstahl@geigenbau.de an den Besitzer weitergeleitet werden.

     

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