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Goerdinsak Profilseite von Goerdinsak, 14.03.2017, 19:37:12
Neu im Violinengeschäft
Guten Abend :)
Ich habe mir letztens eine neue Violine zugelegt und habe vorher auch nie eine gespielt. Ich habe jetzt mal die Violine weitesgehend gestimmt, den Bogen gespannt und mit Harz "eingerieben", doch wenn ich anfangen möchte zu spielen kommt nur auf der G-Seite ein "normaler" Ton heraus. Die anderen Seiten sind nur gequitsche. Kann mir jemand bitte mal ein paar Anfängertipps geben?
Danke im vorraus
PeterK00 Profilseite von PeterK00, 14.03.2017, 20:11:06
Hallo,

Es könnte daran liegen, dass du den Bogen mit zu wenig Kolophonium eingerieben hast. Gerade bei einem neuen Bogen und einem neuen, glatten Stück Kolophonium kann das ganze durchaus mehrere Minuten dauern. Wenn du mit dem Finger die Haare berührst, sollte ein weißer Staub auf dem Finger bleiben.
Goerdinsak Profilseite von Goerdinsak, 14.03.2017, 20:29:52
Ok vielen Dank schonmal :)
Aranton Profilseite von Aranton, 14.03.2017, 20:31:14

Ferndiagnosen sind natürlich schwierig, aber wenn die G-Saite anspricht, sollte genug Kolophonium im Bogen sein - das ist ja immerhin die dickste und am schwierigsten anzuregende Saite. Von daher halte ich es für wahrscheinlicher, dass  das Verhältnis von Druck des Bogens auf der Saite zur Geschwindigkeit, mit dem er über die Saite bewegt wird, nicht stimmt. Für jemanden, der noch nie ein Streichinstrument in der Hand hatte, ist das schwer zu koordinieren.

Ohne das "Gequietsche" gehört zu haben, ist es natürlich schwer, Tipps zu geben. Vom Grundsatz her gilt: Je mehr Druck auf die Saite ausgeübt wird, desto schneller muss der Bogen bewegt werden, um einen klaren Klang zu erzeugen und umgekehrt: Je weniger Druck auf der Saite liegt, desto langsamer muss man den Bogen bewegen. Kann es sein, dass Du aus Angst, mehr als eine Saite zu treffen, die mittleren Saiten recht vorsichtig und zaghaft anspielst? In dem Fall würde ich raten, etwas beherzter in die Saite zu gehen und/oder den Bogen langsamer zu bewegen. Wenn sich der Ton dagegen auch als "Kratzen" beschreiben ließe, ist der Bogendruck zu groß bzw. das Tempo zu gering.

Eine weitere Ursache könnte sein, dass der Kontaktpunkt zwischen Bogen und Saite nicht gut getroffen ist. Grundsätzlich sollte der Bogen senkrecht zu den Saiten laufen und sie nicht zu nah am Steg aber auch nicht über dem Griffbrett berühren. Quietschen deutet auf einen starken Winkel und eine zu weit vom Steg entfernte Kontaktstelle hin.

Neuester Beitrag Goerdinsak Profilseite von Goerdinsak, 14.03.2017, 20:43:12
Vielen Dank für den super Tipp. Ich werde es mal ausprobieren :)
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